Slowenen dominieren den Jahresausklang

Das Kalenderjahr geht zu Ende, die MEVZA-Saison ist voll im Gange. Weihnachten und Neujahr sorgen für kurze Verschnaufpausen, am „Dreikönigswochenende“ endet die zweite Runde zum diesjährigen MEVZA-Cup mit der Herrenrunde in Kamnik.

Während Slowenien bei den Damen und Herren die bisherige MEVZA-Saison dominieren, bringt die zweite MEVZA-Cup-Runde für die rot-weiß-roten Teams eine durchwachsene Bilanz. Bei den Herren müssen sowohl Meister Hypo Tirol Innsbruck als auch Posojilnica Aich/Dob je zwei Niederlagen einstecken. Vor allem die Niederlagen der beiden heimischen Herrenteams gegen die slowakischen Gastgeber der zweiten Runde sorgten für besorgte Gesichter auf österreichischer Seite. Nachdem sich Posojilnica Aich/Dob einen offenen Schlagabtausch über fünf Sätze gegen Mladost Zagreb lieferte, schafften die Kärnter am Tag darauf keinen Satzgewinn gegen die Heimmannschaft von Bystrina SPU Nitra. Mit einem Punkt aus der knappen Niederlage gegen die Kroaten, aber letztendlich ohne Sieg, musste Aich/Dob die Heimreise am Tag vor dem Heiligen Abend aus der Slowakei antreten. Gänzlich ohne Punktgewinn fuhren die Innsbrucker aus Myjava nach Hause. Einem 1 – 3 gegen Spartak Myjava folgte am 29. Dezember noch ein 0 – 3 gegen Titelfavorit ACH Volley Ljubljana. Die österreichischen Teams finden sich damit nach der zweiten MEVZA-Cup Runde in der Tabellenmitte wieder. An der Spitze liegt Ljubljana, mit Calcit Volleyball Kamnik kann am Dreikönigswochenende das zweite slowenisches Team an die Spitze anschließen. Für Kamnik geht es daheim von 06. bis 08. Jänner gegen die bis dahin sieglosen Teams aus Kazincbarcika (HUN) und Kastela (CRO). Ebenfalls drei Siege und eine Niederlage haben Bystrina SPU Nitra (SVK) und Mladost Zagreb (CRO) eingefahren. 

Bei den Damen ist die zweite Runde bis auf zwei Nachtragsspiele zum Ende des Grunddurchgangs bereits abgeschlossen. Mit vier Siegen aus ebenso vielen Spielen liegt ebenfalls der Vertreter aus Ljubljana an der Spitze. Calcit Ljubljana gab in den beiden Spielen der zweiten MEVZA-Cup Runde gegen die ungarischen Vereine aus Békéscsabai und Budapest lediglich einen Satz ab und unterstrich im Aufeinandertreffen der bislang führenden Teams die Titelambitionen. Mit einer knappen 2 – 3 Niederlage gegen die Heimmannschaft VK UP Olomouc (CZE) beendete Sokol Post NÖ das Jahr am 30. Dezember mit dem ersten Punktegewinn in der heurigen MEVZA-Saison. 

Hinter den Sloweninnen zeichnet sich – wie bei den Herren – ein äußerst spannender Grunddurchgang ab. Békéscsabai (HUN), Branik Maribor (CRO) und Slavia Bratislava (SVK) halten allesamt bei einer Saisonniederlage, die Slowakinnen haben dabei ein Spiel weniger ausgetragen. Die MEVZA-Saison der Damen wird Mitte Jänner fortgesetzt.

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